Tipps fürs Einschlafen – Gastbeitrag einer Mama

Eure Kinder können nicht schlafen und ihr braucht Tipps fürs Einschlafen? Hier lest ihr einen Gastbeitrag von Nicole Willms – Schlafcoach und Mama eines Jungen:

„Schreien-lassen“ ist oldschool – doch Routinen bleiben immer modern

Das Mama-Leben ist nicht immer leicht – wem sag ich das? Wir Mamas haben immer mehrere Bälle in der Luft und sind 24/7 für unsere kleinen Wunder da. Wir stellen alles hinten an, auch uns selbst. Auch unseren Schlaf.

In der Schwangerschaft waren wir noch ganz euphorisch auf die Zeit mit unserem Baby. Klar, gab es zwischendurch auch immer mal wieder Zweifel, ob wir das alles hinbekommen. Und den Ratschlag „Schlaf um dein Leben, solange Du noch kannst“ haben wir nicht ernst genommen, weil Babys die erste Zeit doch eh nur schlafen, trinken und pupsen. Das waren jedenfalls meine Gedanken während der Schwangerschaft… Lass gerne einen Kommentar da, falls es dir ganz anders erging. 😉

Die ersten Wochen mit Baby waren dann eine gewaltige Umstellung. Es war erstmal alles neu und anders. Doch geschlafen hat es ganz gut und selbst Türklingel und Staubsauger waren kein Problem. Bis sich das Blatt irgendwann gewendet hat und das (Ein-)schlafen eine absolute Katastrophe wurde. Plötzlich machte es Klick und die Aussage „Schlaf um dein Leben“ hatte einen Sinn.

Dazu dann ständig die Nachfrage „Und? Schläft es schon durch?“ 

Ganz zu schweigen, von den vielen Ratschlägen. Ungebetene Tipps, wie „Lasst es bloß nicht bei Euch schlafen“ oder „Lass es schreien, es wird es lernen!“.

Jedes Kind ist individuell – und das ist auch gut so!

In den ersten Lebenswochen ist es ganz normal, dass das Baby viel auf seiner Mama schläft und viel getragen wird. Es darf erstmal auf dieser großen weiten Welt ankommen und ganz viel kuscheln. Das stärkt die Bindung und die Stillbeziehung. Auch das Schlafen im Elternbett ist etwas Schönes, solange sich alle damit wohl fühlen. 

Die kleine Familie darf sich langsam an ihren neuen Alltag gewöhnen, ohne diverse Ratschläge aus dem Familien- und Freundeskreis. Doch besonders die Omas können sich ihre ungebetenen Tipps selten verkneifen. Das ist auch okay, damit müssen wir als Töchter und erst recht als Schwiegertöchter einfach umzugehen wissen. 😉

Wir dürfen aber letztendlich selbst entscheiden, was wir für unser Kind und unsere Familie als richtig empfinden und welchen Ratschlag wir annehmen. Wir besitzen den Instinkt für eben genau unser Kind. Unsere Mütter oder sogar unsere Großmütter hatten ihren Instinkt, welcher auf ihr Kind und ihre damalige Situation ausgelegt war. Wenn dir ihr Ratschlag nicht gefällt, liegt das eben einfach in der Natur der Sache und nicht daran, dass sie damals etwas „falsch“ gemacht hat. 

Routinen und Rituale sind die Ankerpunkte des Menschen

An einer Sache kann allerdings niemand rütteln: Wir Menschen sind Gewohnheitstiere. Wir haben am liebsten unseren gewohnten Trott und das gilt auch schon für unsere Babys. Unsere Kinder lernen anhand von Gewohnheiten und Routinen. Sie realisieren, dass sie erst in die Babyschale gesetzt werden und dann eine Autofahrt ansteht. Sie prägen sich ein, dass sie erst Schuhe und Jacke anziehen müssen, bevor es raus geht. Sie wissen, dass vor dem Essen die Hände gewaschen werden. All das sind Routinen, die für uns Eltern ganz selbstverständlich sind und die sich auch bei unseren Kindern verinnerlichen.

Ihr ganzer Tag baut sich auf Routinen auf und im Idealfall endet er auch am Abend mit einer geeigneten Abendroutine. Eine Abendroutine, die perfekt zum Kind passt und sich gleichzeitig in den allgemeinen Familienalltag integrieren lässt. Eine Routine mit der das Kind herunterfahren kann und wahrnimmt, was als nächstes folgt – denn so darf es sich auf das Einschlafen freuen. 

Jedes Kind darf freiwillig und selbstbestimmt in den Schlaf finden. Es darf verstehen, wie erholsam und wichtig der Schlaf ist. Kein Kind muss weinend oder gar schreiend in den Schlaf gebracht werden, denn Schlaf soll nichts Negatives sein. Das ganze Thema Schlaf soll weder für das Kind, noch für Mama und Papa ein Stressthema sein. Wir alle sollen das Eltern-sein genießen dürfen. 🙂

Die bedürfnisorientierte Alternative zum „Schreien-lassen“

Mein Name ist Nicole Willms. Ich bin Mama von einem tollen Sohn (*02/2018), der mich mit seinem Schlafverhalten an meine Grenzen gebracht hat. Tragen, Dauerstillen und lange nächtliche Wachphasen haben mein erstes Jahr als Mama geprägt. Von unseren „Einschlafkämpfen“ mag ich gar nicht erzählen… 

Nicole Willms und ihr Sohn

Doch durch meinen Sohn darf ich jetzt mein Herzensanliegen in die Welt bringen und anderen Familien in ähnlicher oder gar schlimmerer Situation helfen – als Schlafcoach für Babys und Kleinkinder.

Ich helfe jungen Familien wieder zu mehr Lebensqualität, so dass sie das Eltern-sein in vollen Zügen genießen dürfen. Ich möchte darauf aufmerksam machen, dass es einen sanfteren Weg gibt, als das „Schreien-lassen“! Jedes Kind darf selbstbestimmt in den Schlaf finden und damit darf auch jede Mama wieder ihren Schlaf bekommen, Zeit für sich haben und Zeit mit dem Partner verbringen. Für jedes kleine Wunder gibt es einen individuellen und bedürfnisorientierten Weg zu besserem Schlaf – denn Schlaf ist so wichtig, für uns alle!

Leichter Einschlafen durch die ideale Abendroutine

Der erste Schritt zum leichteren Einschlafen ist die geeignete Abendroutine, daher biete ich ab dem 02.12.2019 einen kostenlosen Online-Minikurs an. Gemeinsam finden wir die ideale Abendroutine – passend zum Kind und vereinbar mit dem Familienalltag.

Sei gerne dabei! (Anmeldeschluss ist am 01.12.2019)

Mehr Infos bekommst Du hier: www.schlafeinbaby.de/minikurs-leichter-einschlafen-ideale-abendroutine/

Herzliche Grüße,

Nicole 

Facebook & Instagram: @schlafeinbaby

kontakt@schlafeinbaby.dewww.schlafeinbaby.de

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