Joschiki (Igelchen) – Russisches Rezept für süße Törtchen

Joschiki sind kleine, russische Törtchen aus Biskuitteig und einer Creme aus Butter und gezuckerter Kondensmilch. Unwiderstehlich süß und lecker! Die kleinen Igelchen lassen sich schnell und einfach zubereiten. Zudem kann man sie auch gut vorbacken und einfrieren.

Das Rezept ist sehr beliebt in unserer Familie und ein Klassiker in der russischen Küche.

Zutaten für den Teig

  • 6 Eier
  • 1 Glas Zucker (ca. 150 g, je nach Größe des Glases)
  • 200 g Margarine
  • 250 g Mehl
  • 1 Päckchen Vanillin-Zucker
  • 1 Päckchen Backpulver

Zutaten für die Creme

  • 1 Dose gezuckerte Kondensmilch („Milchmädchen“)
  • 200 g Butter
  • 1 Packung gemahlene Haselnüsse

Zubereitung des Teiges für Joschiki

Eier, Zucker und Vanillin-Zucker mit einem Rührgerät steif schlagen. Margarine hinzugeben und weiter verrühren.

Mehl mit dem Backpulver vermischen und unter die Masse heben.

Den flüssigen Teig gleichmäßig auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen und im vorgeheizten Backofen bei 180° C für 10-15 Minuten backen. Der Teig sollte goldbraun werden. Danach gut abkühlen lassen.

Zubereitung der Creme für Joschiki

Die gezuckter Kondensmilch mit der Butter schön cremig schlagen.

Tipp für Diätbewusste:

Nehmt 50 g weniger Butter und mischt zum Beispiel 1-2 Löffel saure Sahne unter die Creme.

Tipp für die, die es sehr cremig lieben:

Nehmt 50 g mehr Butter und hebt 1-2 Löffel Schmand unter die Creme. So entsteht mehr Creme, die noch sahniger schmeckt.

Fertigstellung der Joschiki

Stecht aus dem Teig kleine Kreise aus (4-5 cm Durchmesser). Dafür könnt ihr einfach ein Glas nehmen oder eine Ausstechform.

Nehmt die Reste vom Teig und schiebt sie noch einmal bei 200° C für 5-10 Minuten in den Backofen, damit sie knuspriger werden. Abkühlen lassen.

Brösel die Teigreste ganz fein zu Streuseln und vermischt sie mit den gemahlenen Haselnüssen.

Nehmt nun ein ausgestochenes Teigstück und taucht es gut ein in die Creme. Bedeckt es rundherum mit den Teig-Haselnuss-Streuseln. Wiederholt dies mit den weiteren Teigstücken. Stellt die fertigen Joschiki in den Kühlschrank, damit sie fest werden.

Guten Appetit 🙂

♡ In Liebe, Leni ♡ XOXO

 

P.S.: Vielleicht möchtet ihr auch meine Quark-Kirsch-Muffins probieren? Fettarm und einfach!

 

4 Comments

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    Marina G.

    Also ich habe schon viele Varianten der Joschiki in meinem Leben gegessen, als Spätaussiedlerin ist das auch nicht verwunderlich, und einige Rezepte zum selber zubereiten ausprobiert.
    Und ich muss sagen, das Rezept hier von Leni ist bisher das beste. Es ist leicht zu verstehen, die Schritte gut aufeinander aufbauend und die Vorbereitung und Zubereitung ist leicht und mit wenig „voll schmieren“ (kann es nicht anders beschrieben XD) verbunden.
    Der Teig ist sehr einfach herzustellen und dann trotzdem fluffig, leicht und saftig. Die Creme ist ebenfalls sehr schnell und einfach herbeizuzaubern und dass „bestreichen“ bzw „eincremen“ der Joschiki gesatltete sich als eine sehr schnelle, saubere und interessante Angelegenheit.
    Alles in allem finde das Rezept sehr sehr gut und das hat auf jeden Fall in mein persönliches Repertoir geschafft und fand auch unter meinen Bekannten, Verwandten und Kollegen sehr viel Anklag und Zuspruch, so dass es auf jeden Fall immer wieder gern herausgeholt und genutzt wird.
    Vielen Dank, liebe Leni und ich freue mich sehr auf deine weiteren Rezepte! :***

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